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Stellungnahme
 
„Assistierte Ausbildung – Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Fachkonzeptes und der Rahmenbedingungen des § 130 SGB III“
 
Berlin, 23. August 2017. Auch in diesem Jahr beginnen im August und September wieder über 700.000 junge Menschen in Deutschland eine betriebliche oder schulische Ausbildung. Ein Teil dieser jungen Auszubildenden und der Ausbildungsbetriebe benötigen während der Ausbildung intensive Unterstützung und erhalten diese mit dem Instrument der Assistierten Ausbildung.

Die Assistierte Ausbildung wurde 2015 als Förderinstrument im SGB III verankert (§ 130 SGB III) - zunächst befristet bis einschließlich 2018. Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit hatte 2014 gefordert, bestehende Praxiserfahrungen mit der Assistierten Ausbildung zu nutzen und die Assistierte Ausbildung für das gesamte Bundesgebiet zugänglich zu machen. Zwei Jahre nach deren bundesweiter Einführung herrscht Einigkeit darüber, dass eine professionelle Ausbildungsbegleitung eine wirksame und nachhaltige Unterstützung in der Ausbildung darstellt.

Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit fordert in seiner jetzt veröffentlichten Stellungnahme die zukünftige Bundesregierung auf, das Förderinstrument über 2018 hinaus zu erhalten und die Weiterentwicklung des Fachkonzeptes zu initiieren. Die Bundesagentur für Arbeit möge den Maßnahmecharakter der Assistierten Ausbildung zugunsten einer jeweils individuell zugeschnittenen pädagogischen Ausbildungsbegleitung aufgeben. Angesichts von vielen tausend jungen Menschen, die jedes Jahr keinen Ausbildungsplatz finden, muss viel mehr Jugendlichen und Ausbildungsbetrieben die Unterstützung durch die Assistierte Ausbildung angeboten werden. Der Kooperationsverbund fordert, zukünftig alle Berufsausbildungen in die Förderung einzubeziehen. Zudem sollte der Gesetzgeber den Bundesländern deutlich mehr Mitgestaltungsspielräume geben, wenn sie sich an länderspezifischen Förderangeboten der Assistierten Ausbildung finanziell beteiligen.
 
 
 
Kontakt
 
Ernst Engert
Referent
Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit
 
  Ernst Engert
 
 
 
 
 
 

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Ausbildung weiterentwickeln
 
Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit begleitet die Berufsbildungs-/ Ausbildungspolitik von Bund und Ländern und zeigt konkrete Lösungsansätze auf, um die Situation benachteiligter junger Menschen zu verbessern. Mit Veröffentlichungen und Veranstaltungen fordert der Kooperationsverbund dazu auf, verbesserte Zugänge zu einer angemessenen Bildung sowie die Anerkennung von Kompetenzen, die außerhalb formaler Bildung erworben wurden, zu ermöglichen.
 
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Zeitschrift für Jugendsozialarbeit
 
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